Auf Schatzsuche

Vermisstes Gold, verschollene Artefakte, versunkene Schiffe

In Europa gibt es zahlreiche verborgene Schätze – zumindest der Legende nach. An diesen drei Orten sollen nicht nur Gold und Geschmeide zu finden sein, sie bieten auch beeindruckende Architektur- und Natursehenswürdigkeiten.

Der legendäre Nibelungenschatz – Worms, Deutschland

König Nibelung war ein reicher Mann. Bis zu dem Tag, an dem ihn sein Diener Hagen von Tronje bestohlen haben soll. Der entwendete nicht nur ein paar Münzen, sondern brachte den König um ganze 144 Ochsenkarren voller Gold. Der „Nibelungenschatz“ ward niemals gefunden, denn von Tronje „ließ ihn bei dem Loche versenken im Rhein“. So wird es im „Nibelungenlied“ besungen, das Anfang des 13. Jahrhunderts niedergeschrieben wurde und die wohl berühmteste deutsche Sage vom Nibelungenschatz erzählt.

Ob das verschollene Gold wirklich auf dem Grund des Flusses liegt? Bei einem Besuch in Worms kommen Schatzsuchende der Wahrheit vielleicht ein Stückchen näher. In der rheinland-pfälzischen Stadt gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die von der Nibelungensage zeugen: Das imposante Hagendenkmal direkt an der Rheinpromenade erinnert an das Versenken des Nibelungenschatzes. Ebenfalls geschichtsträchtig – und obendrein Stadt-Wahrzeichen und Sinnbild für romanische Baukunst: der Dom St. Peter zu Worms, vor dem sich Brünhild und Kriemhild der Legende nach erbittert stritten. Worum es ging? Siegfried, den nahezu unverwundbaren Drachentöter. Auch ihm ist mit dem Siegfriedstein am Wormser Kaiserdom ein Denkmal gesetzt, oder eher: Er setzte es sich angeblich selbst. Siegfried soll – so sagt eine der lokalen Geschichten – den großen Felsbrocken aus Kriemhilds Rosengarten geschleudert haben. Ein wahrer Kraftakt, denn die idyllische Gartenanlage soll direkt am Rheinufer gelegen haben – und damit gut zwei Kilometer entfernt. Auch der tatsächlich existierende, heutige Rosengarten Kriemhilds – ein saisonal blühendes Kunstwerk – liegt nahe am Fluss: 2021 offiziell eingeweiht, können Gäste dort ein rund 500 m² großes Labyrinth aus Rosen bestaunen, ebenso wie drei mächtige Linden, die an die Nibelungenmythologie erinnern sollen. Wer noch tiefer in die germanische Sagenwelt eintauchen möchte, sollte zwischen dem 12. und 28. Juli 2024 nach Worms reisen. Dann finden die Nibelungen-Festspiele, wohl eines der berühmtesten Open-Air-Theaterfestivals Deutschlands, statt.

© mauritius images / Werner Otto
© mauritius images / Werner Otto

Auf den Spuren der geheimnisvollen Tempelritter – Rennes-le-Château, Frankreich

Zum Schutz der heiligen Stätten in Jerusalem wurde im 12. Jahrhundert der Orden der Tempelritter gegründet. Über die Zeit häufte der Orden ein beachtliches Vermögen an, darunter Münzen und Kostbarkeiten aus Gold. Legenden erzählen, dass sogar der Kelch des letzten Abendmahls und weitere christliche Artefakte dazu gehörten. Der Erzählung nach wurde die Schatzsammlung zu ihrem Schutz um 1307 auf 18 Schiffe verladen und an ein unbekanntes Ziel geschickt. Denn König Philipp IV. heckte einen dunklen Plan aus, um sich das Vermögen des Ordens der Tempelritter einzuverleiben und so seine Schulden zu begleichen. Offensichtlich ohne Erfolg: Der vermeintlich große Templerschatz blieb bis heute unentdeckt.

Ob es die Reichtümer wirklich gab und wenn ja, wo sie sich nun befinden, ist bis heute nicht geklärt. Geschichten und Legenden gibt es viele, einige handeln von der Dorfkirche Sainte-Marie-Madeleine in Rennes-le-Château. Hier sollen in der Vergangenheit Hinweise auf den legendenumwobenen Templerschatz entdeckt worden sein.

Doch ob nun mit Schatz oder ohne, einen Abstecher ist das kleine, mittelalterliche Dorf, malerisch gelegen zwischen Hügeln im Süden Frankreichs, definitiv wert. Wer sich für Historie und Architektur begeistert, besucht das Museum in der Villa Bethania oder steigt auf den „Turm der Magdalena“ im neugotischen Stil – hier erwartet Gäste zudem eine fantastische Aussicht auf die umgebende Naturlandschaft. Damit nicht genug: Outdoor-Fans fahren am besten zu den 30 km entfernten, wildromantischen Schluchten von Galamus, die sich bestens für Wander- und (geführte) Canyoning-Touren eignen. Ein besonderes Highlight: die Grottenkirche Saint Antoine, deren Geschichte bis ins 7. Jahrhundert nach Chr. zurückreicht.

Versunkener Schatz der „Lutine“ – Terschelling, Niederlande

Wo ein Schatz ist, darf eine Insel nicht fehlen: Terschelling liegt kurz vor der niederländischen Nordseeküste und ist Schauplatz einer weiteren Legende. Am 9. Oktober 1799 kenterte dort die englische Fregatte „Lutine“ und sank auf den dunklen Meeresgrund. An Bord: Gold- und Silbermünzen im Wert von umgerechnet vielen Millionen Euro. Zwar wurde die Schiffsglocke 1858 gefunden, doch von dem Schatz fehlt nach wie vor jede Spur. Nachts sieht es fast so aus, als ob die Münzen durchs Wasser schimmern, aber in Wirklichkeit spiegelt sich der Sternenhimmel im Wattenmeer. Denn auf der westfriesischen Insel, genauer gesagt im 4.000 ha großen Naturschutzgebiet De Boschplaat auf Terschelling, wird es nachts so dunkel wie kaum anderswo auf der Welt. Das Naturreservat ist damit offizieller „Dark Sky Park“. Am besten lässt sich das nächtliche Spektakel übrigens von einer der Dünen beobachten, lokale Guides führen gerne zu den besten Spots. Doch auch tagsüber können Naturbegeisterte allerhand entdecken – am besten mit dem Rad, denn Terschelling verfügt über ein insgesamt 70 km langes Radwegenetz. Zivilisation gibt es natürlich auch: So locken auf der nur ca. 4 km breiten Insel historisch-herrschaftliche Kommandantenhäuser, charmante Dörfer und Cafés mit Blick auf das geheimnisvoll glitzernde Meer.

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